Falls mehr Energie mit der Solaranlage in einer Abrechnungsperiode (im allg. ein Jahr) ins Netz eingespeist wird, als sie vom Netz bezogen wurde, dann kann der Stromanbieter gebeten werden, den Wert dieses Unterschieds gutzuschreiben. Es lohnt sich, diese Möglichkeit zu nutzen, weil der Energieüberschuss nicht aufs nächste Jahr übertragen werden kann. Deshalb ist es wichtig, die Solaranlageninvestition rechtzeitig zu beginnen, weil die Durchlaufzeit der Installation im allgemeinen 2 Monate ist und es lohnt sich nicht, die Überproduktion im Sommer zu verpassen. Über den Verlauf der Investition können Sie hier mehr lesen.

 

Nach der Inbetriebnahme der Solaranlage ist es jedenfalls empfohlen, Jahresabrechnung zu wählen. Über derer Details können Sie in diesem Artikel mehr lesen.

„In der letzten Zeit haben die Elmű und die Eon den Prozess der Gutschrift vereinfacht, deshalb lohnt es sich, diese Möglichkeit auch bei kleineren Mengen (auch im Falle von ein paar Hundert kWh, d. h. ein paar tausend Forint) auszunutzen. Hier ist die Methode, wie es durchgeführt werden kann.”

Lesen Sie unseren Artikel über die Berechnung des Preises der eingespeisten Energie, in dem es durch ein Beispiel beschrieben wird, in welchen Fällen zum welchen Preis der Stromanbieter den Überschuss abnimmt. Der Anbieter informiert den Verbraucher in der Jahresrechnung über den Einspeiseüberschuss in der Abrechnungsperiode, falls die Steuervorschriften und Regelungen eingehalten sind.

Aufgaben für Privatpersonen

Die Privatpersonen sollten dem Stromanbieter die Formulare „Erklärung und Auszahlungsantrag“ und „Steuervorauszahlungserklärung über die Kosten“ und die Kopie der Stromrechnung schicken. Folgende Bedingungen sind zu erfüllen:
• Stromverbaucher nimmt den Strom als Kleinanleger,
• die Solaranlage deckt den eigenen Haushaltsbedarf.

 

Die erforderlichen Erklärungen können Sie hier herunterladen:

Auszahlungsantrag Elmű, Steuervorauszahlungserklärung Elmű

Auszahlungsantrag Eon , Steuervorauszahlungserklärung Eon

 

Die Erklärungen sind an den folgenden Adressen zu schicken, abhängig davon, bei welchem Stromanbieter Sie angemeldet sind.

 

ELMŰ-ÉMÁSZ Energiaszolgáltató Zrt.
H-1395 Budapest, Pf. 427.

 

oder

 

E.ON Gazdasági Szolgáltató Kft.
H-9224 Rajka, Pf. 20.

WICHTIG: Im Falle von einer Privatperson ist die Rechnungsausstellung nicht erforderlich. Aber, wenn Sie als Privatperson eine Steuernummer besitzen, ist es möglich, die Rechnung mit dieser auszustellen.

Falls Sie eine Rechnung ausstellen, gehören die Folgenden zu den Pflichtangaben:

• Rechnung Nr.
• Ausstellungsdatum der Rechnung
• Zahlungsfrist – innerhalb von 30 Tagen ab dem Rechnungsdatum
• Termin der Leistung– gemäß § 58 des Umsatzsteuergesetzes (siehe Abbildung)
• Eigene Bankkontonummer
• als eine Privatperson ist die subjektive Steuerbefreiung mit der Angabe von § 187 des Gesetzes Nr. CXXVII von 2007 über die allgemeinen Umsatzsteuer geltend zu machen.
• Das Jahr der Einspeisung anzugeben (z.B.: Energieeinspeisung von 2018)
• Die vom Stromanbieter angegebenen verkauften Strommengen und der zugehörige Nettoeinzelpreis und Nettowert sind nach Posten aufzuschlüsseln.

Hiermit möchten wir noch einmal betonen, dass die Rechnungsausstellung für Privatpersonen nicht verbindlich, nur möglich.

Aufgaben für Unternehmen

Für Wirtschaftsgesellschaften und Einzelunternehmen wird die ins Netz eingespeiste Energie gegen Rechnung gutgeschrieben.

Die Einspeisung ins öffentliche Netz gilt als autonome Lieferung von Gegenständen,deshalb ist der Anlagenbetreiber verpflichtet, eine Rechnung darüber auf Stromanbieter im Vertragsverhältnis auszustellen. Die Rechnugsstellung ist auf das Mitteilungsschreiben an den Kleinanlagenbetreiber und die Jahresstromrechnung gestützt, die ins Netz eingespeiste Strommenge (kWh) in der Abrechnungsperiode und den Abrechnungsbetrag (HUF/kWh) beinhaltet.

 

Pflichtangaben auf der Rechnung:

• Rechnung Nr.
• Ausstellungsdatum der Rechnung
Zahlungsfrist – innerhalb von 30 Tagen ab dem Rechnungsdatum
• Termin der Leistung– gemäß § 58 des Umsatzsteuergesetzes (siehe Abbildung)
• Die im Handelsregister aufgeführte Bankkontonummer
• für Kleinunternehmen ist die Ausweisnummer anzugeben
• das Jahr der Einspeisung ist anzugeben, z.B.: Energieeinspeisung von 2018
• Die vom Stromanbieter angegebenen verkauften Strommengen und der zugehörige Nettoeinzelpreis und Nettowert sind nach Posten aufzuschlüsseln.
• Sowohl die Höhe der Umsatzsteuer als auch der Bruttowert sind aufzuführen.

 

Bei der Zahlungsfrist kann die folgende Abbildung helfen.

túltermelés HMKE

Auf der vom Verbraucher ausgestellten Rechnung ist die WZ-Kode der Elektrizitätsversorgung 40.11.900 anzugeben, die der NACE-Kode 3511 entspricht. Hier ist zu bemerken, dass es nicht mehr verbindlich ist, die den Produkt identifizierende Position und die WZ-Kode auf der Rechnung anzuführen, weil diese Nummer keine Pflichtangaben der Rechnung gemäß dem Umsatzsteuergesetz sind. Die Anwendung dieser Nummer sind aber nicht verboten, sondern ist sie besonders sinnvoll, sie im üblichen Geschäftsverkehr genau zu identifizieren.

 

Der Rechnungsaussteller soll die ELMŰ-ÉMÁSZ Energiaszolgáltató Zrt. oder die E.ON Energiakereskedelmi Kft. als Käufer mit den folgenden Angaben anführen:

 

ELMŰ-ÉMÁSZ Energiaszolgáltató Zrt.
Sitz: H-1132 Budapest, Váci út 72-74.
Steuernummer: 25366936-2-44

 

oder

 

E.ON Energiakereskedelmi Kft.
Sitz: H-1134 Budapest, Váci út 17.
Handelsregisternummer: Cg.01-09-181155
Steuernummer: 24765648-244

Brauchen Sie Hilfe?

Falls Sie Schwierigkeiten mit der Rechnungsstellung der überproduzierten Strommenge haben, steht Ihnen das Team Green Geo gern zur Verfügung. Ihre Frage können Sie per E-Mail an iroda@greengeo.hu senden oder treten Sie in Kontakt mit uns unter dem Menüpunkt Kontakt . Wenn Sie noch keine Solaranlage besitzen, aber sie möchten weniger für Strom bezahlen, holen Sie ein Angebot von uns ein! Um die Nachrichten und Informationen über die Neuigkeiten des Solarenergie-Marktes zu erfahren, folgen Sie uns auf Facebook: